es ging damals vor allem darum, die präsenz von frauen in den audiovisuellen medien zu stärken. das selbstverständnis der gründerinnen orientierte sich an "gruppen", im künstlerischen oder politischen. arbeitsplätze oder bezahltes tun waren im projekt nicht vorgesehen. alles wurde eigenfinanziert, geräte und materialien - mit hilfe und unterstützung von anderen - selbst eingebracht. diese art von projektarbeit hatte den vorteil, gemeinsam über arbeitsräume und produktionsgeräte verfügen zu können. ebenso wichtig war die zielsetzung, ein zentrum für frauen und ein öffentlicher ort zur vorstellung künstlerischer arbeit anderer frauen zu sein.
1986 veränderte sich die organisationsstruktur. die inzwischen kleiner gewordene gruppe konnte und wollte nicht länger basis für die erweiterten projektaktivitäten sein. aus dieser situation entstand die idee des dachverbands bildwechsel: auf der basis des gemeinsamen ortes und einer gemeinsamen infrastruktur bestehen unterschiedlich organisierte bereiche und kürzer- und längerfristige aktivitäten nebeneinander.
die gemeinsame zielsetzung ist immer noch dieselbe:
förderung von frauen/kunst und -kultur in den audiovisuellen medien. doch um diese zielsetzung für die an projektarbeit interessierten und die beteiligten künstlerinnen zu organisieren, braucht es immer wieder fantasie und änderungsbereitschaft. die bereiche, aktivitäten und assoziierten initiativen im dachverband bildwechsel werden auf diesen seiten kurz vorgestellt.