über bildwechsel

bildwechsel steht auch in der tradition selbst organisierter politischer medienprojekte. in hamburg 1979 gegründet als frauenmedienladen, existiert bildwechsel heute als engagiertes künstlerinnennetzwerk. neben dem archivsitz in hamburg gibt es eigenständige bildwechsel-bases in berlin, basel, glasgow, warschau und chicago.

organisation

bildwechsel ist organisiert als ein dachverband von nebeneinander und miteinander arbeitender bereiche und rechtlich ein eingetragener gemeinnütziger verein.

seit gründung haben viele bei bildwechsel mitgemacht – mit einem künstlerischen selbstverständnis, aus lust und überzeugung und ohne damit geld zu verdienen – so bleibt bildwechsel in der zeit und kann sich verändern und erweitern.

finanzierung

bildwechsel finanziert sich selbst. vor allem die kosten für die räume erfordern eine jährlich neu zu balancierende freundliche ökonomie aus vielen einzelnen privaten geldspenden und gebühren, dazu kommen mit glück eingeworbene fördermittel und ganz wesentlich das freiwillige engagement von jährlich über 100 künstler_innen und aktiv mitarbeitenden.

wir danken den zeit- und gelbgeber_innen und den fördernden institutionen:

archive und sammlungen

was macht bildwechsel mit den archiven?
interviews und artikel geben auskunft:

1. ein interview für “the thing hamburg”, die plattform für kunst und kritik
zum artikel

2. “video ist sozusagen die handtasche des films” drei fragen an chris regn und durbahn, gründerinnen des frauenkunst-archivs bildwechsel – interviewfragen für fbz – des internetportals der freien berufsjournalistInnen / zürich
zum artikel

3. “bis heute sehr bewegend”, ein interview von kendra eckhorst für an.schläge, februar 2010
an.schläge online

4. “das gedächtnis der feministischen kunst”, ein interview von kendra eckhorst für l-mag, mai/juni 2010
l-mag online

bildwechsel sammelt, archiviert und zeigt internationale materialien von künstlerinnen aller sparten / film-videomacherinnen zur repräsentation von frauen/medien/kultur – über das interesse der unterschiedlichen mitarbeitenden sind in den letzten jahren weitere schwerpunkte und neue sammlungen hinzugekommen.

bildwechsel als ort und aktionsforum beherbergt in hamburg u.a. eine faszinierende künstlerinnen-bibliothek, ein riesiges dokumenten-archiv und ein in dieser form einmaliges audiovisuelles archiv mit über 7000 videos/filmen – organisiert in unterschiedlichen sammlungen.

austausch

an den aktivitäten von bildwechsel beteiligen sich pro jahr mehrere hundert künstler_innen. durch die bibliothek und die sammlungen ist bildwechsel seit drei jahrzehnten von hamburg aus anlass und initiative für zusammenarbeiten, präsentationen und internationalen künstlerischen austausch.

der bestand wächst ständig und überwiegend durch übergebenes material. seit 2006 wird der klassische sammlungsschwerpunkt ständig erweitert. künstlerische arbeiten von trans*, intersexuellen und queers werden innnerhalb der archive in eigenen sammlungen präsentiert materialien der hamburger off-kunstorte-szene sind zu finden, "bildwechsel und söhne" heißt eine sammlung mit gegebenem material von künstlern, die bei bildwechsel archiviert und gefunden werden möchten und es wurde ein videomuseum mit restaurierungslabor eingerichtet.